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Bau- und Ausstattungsbeschreibung

 

Sehr geehrte Interessentin,

sehr geehrter Interessent!

 

Nachfolgend dürfen wir Ihnen ihr künftiges Eigenheim etwas näher vorstellen.

 

Alle Wohnungen sind qualitativ hochwertig ausgeführt. Für reichlich Sonneneinstrahlung sorgt die südseitige Ausrichtung der Anlage. Sie liegt inmitten der Ferienregion Hohen Tauern, in Mittersill.

 

1. BAUWEISE

 

Fundamente:

Streifen-, Einzel- und Plattenfundamente

Stahlbetonkeller:

Der Keller wird in Stahlbeton-Massivbauweise ausgeführt. Die Stärke der Bodenplatte sowie der Wände richtet sich nach den statischen Erfordernissen.

Geschossdecken:

Stahlbeton-Decken lt. Statik, verputzt im Wohnbereich bzw. im Keller Sichtbeton.

Außenwände :

Tlw. Innenputz, tlw. Stahlbetonwände, überwiegendes nicht tragendes Aussenwandsystem, Wärmedämmung lt. Erfordernis, Holzständerbauweise mit dazwischen liegender Wärmedämmung und Holzsichtschalung (aussen) gestrichen, innen Trockenbauweise.

Wohnungstrennwände:

Zweischalige Schallschutzwand in Trockenbauweise bzw. bereichsweise Stahlbetonwände mit Trockenbau-Vorsatzschale.

Tragende Innenwände:

Tragendes Wandsystem beidseits verputzt

Zwischenwände:

Trockenbauweise  

Stiegen:

Allgemeines Stiegenhaus: Stahlbetonstiege mit Feinsteinzeugbelag

Dachkonstruktion:

Flachdach als Stahlbetondecke wärmegedämmt und mit Elastomer Bitumenbahnen isoliert und mit Kies beschwert.

Terrassen im EG, 1. OG, 2. OG:

Betonplatten-Belag im Splittbett verlegt

Verputz:

Innen: im Stiegenhaus bzw. EG bis DG bei Stahlbeton- und Ziegelwände

Verblechungen:

Sämtliche Verblechungen aus verzinktem Blech, bzw. beschichtet oder gestrichen nach Wahl des Bauträgers

Fenster/Beschläge:

Fenster aus Kunststoff mit Dreh-Kippbeschlag, Fixverglasung, Isolierverglasung: Glas Ug 0,7, Profile (Rahmen) Uf 1,2

Fensterbänke:

Innen: Fensterbänke weiß beschichtet

Außen: beschichtete Blech-Fensterbänke

Hauseingangstüre:

Kunststoff-Glas-Element

Wohnungseingangstüre:

Holzumfassungszargen und Türblätter mit Beschlägen aus Edelstahl

Loggien:

Boden bestehend aus Stahlbetonplatte, Betonplatten im Splittbett verlegt, Brüstung mit Holzwerkstoffplatten und evt. Handlauf

 

2. INNENAUSSTATTUNG

 

Innentüren:

Furnierte Holzumfassungszargen und Türblätter mit Beschlägen aus Edelstahl

Malerarbeiten:

Sämtliche Wände und Decken mit Innendispersion weiß gemalen

Verfliesungen:

Mit modernen keramischen Platten, Fugen zu den Fliesen passend

Bodenbeläge:

Wohn- u. Schlafräume: hochwertiger Fertigparkettboden in Eiche geölt oder lackiert

Wohnküche: Modernes italienisches Feinsteinzeug

Zufahrt/Parkplätze/Tiefgarage:

Asphaltbelag bzw. Betonstruktur

Grünflächen:

Humusiert und eingesät

 

3. HEIZUNG

 

3.1 Allgemeines

 

Für die Wärmeversorgung der einzelnen Wohnungen (Heizung und Warmwasserbereitung) sind „Wohnungsübergabestationen“ einzusetzen.

 

Max. Heizungsvorlauftemperatur: 60˚C (ganzjährig).

Max. zulässige Heizungsrücklauftemperatur: 39˚C.

Aufbereitung des Heizungswassers gem. ÖNORM H 5195-1 i.d.g.F..

Frostschutzmaßnahmen für wasserführende Leitungen gem. ÖNORM H 5195-2 i.d.g.F..

 

Vorlage von Protokollen über die hydraulische Einregulierung des gesamten Heizsystems (Wassermengen, Einstellwerte, kvs-Werte, Differenzdruckeinstallungen, usw.).

 

Ausreichende und übersichtliche Beschriftung von Rohrleitungen und Absperrarmaturen mittels Beschriftungsschilder (Kunststoffschild mit Beschriftungsband und Plexiglasabdeckung; inkl. Spannbandbefestigung).

 

Fotodokumentation des Bauablaufes in Bezug auf die Heizungsinstallationen, insbesondere der im Fußbodenaufbau bzw. unter Putz verlegten Rohrleitungen mit genauer Bezeichnung des Einbauortes (bei Wohnbauten: Fotodokumentation für jede Wohnung). Diese Fotodokumentation dient auch als Hilfestellung bei der Suche nach etwaigen, nachträglich auftretenden Schäden (z.B. Undichtheiten, usw.) bzw. bei nachträglich erforderlichen Baumaßnahmen. Die kompl. ist sowohl in Papierform (Farbausdruck im Format A4) als auch als Datenträger (CD-ROM) den Dokumentationsunterlagen beizulegen.

 

Einweisung und Einschulung des Bedienungspersonales (Hausverwaltung); Übergabe der vollständigen Dokumentationsunterlagen in 3-facher Ausfertigung.

 

3.2 Wärmetauscher und Speicher

 

Pufferspeicher in der Haustechnikzentrale, Größe lt. Berechnung Planer

 

Fernwärme-Wohnungsstation in jeder einzelnen Wohnung, bestehend aus folgenden Anlageteilen:

-          Edelstahl-Platten-Wärmetauscher zur Brauchwassererwärmung

-          Hydraulischer Proportionalregler

-          Kaltwasser-Mengenbegrenzung (Blende)

-          Entlüftungen

-          Thermostatisches Vorhaltemodul

-          Differenzdruckregler (stufenlos einstellbar) im Primärkreis

-          Zonenventil samt Thermomotor für Radiatorenkreis

-          Rücklauftemperaturbegrenzer im Rücklauf Radiatorenkreis

-          Geeichter Ultraschall-Wärmemengenzähler mit M-Bus-Modul

-          Geeichter Kaltwasserzähler mit Impulsadapter für M-Bus-Auslesung

-          Geeichter Warmwasserzähler mit Impulsadapter für M-Bus-Auslesung

-          Schmutzfänger (VL-primär, RL-sekundär)

-          Absperrkugelhähne

-          Wahlweise in Unterputz- oder Aufputzausführung.

 

Technische Daten des Wärmetauschers (Mindeststandard):

P = 42 kW

tv = 60˚C

tR = 23˚C

V-HZG-prim = 970 I/h

Dp-HZG-prim = 0,22 bar (über die gesamte Station, bei voll geöffnetem Regler, ohne WMZ, ohne SF)

tKW = 10˚C

tww = 10˚C

V-ww = 15 I/min

dp-ww = 0,60 bar (ohne Kaltwasserblende, ohne Zähler)

 

3.3 Fußbodenheizung

 

Die Fußbodenheizung ist wie folgt auszuführen:

 

Standard-Fußbodenheizung: Nassverlegung im Estrich gem. ÖNORM i.d.g.F..

Verwendung von diffusionsdichten Kunststoff- bzw. Verbundrohren.

Raumthermostate auf Zonenventile am Fußbodenheizungsverteiler wirkend.

Max. Oberflächentemparatur in Wohn- bzw. Schlafräumen: 27 bis 29 ˚C, in Badzimmer 33˚C.

 

3.4 Metallrohre 

 

Freiliegende Heizungsleitungen und Heizungsleitungen in den Installationsschächten: CU-Rohre – Verbindung mittels Presstechnik

 

3.5  Kunststoff-/Verbundrohre

 

Heizungsleitungen im Fußbodenaufbau: Mehrschicht-Verbundrohre – Verbindungen mittels Presstechnik (unlösbare Verbindung).

 

3.6 Armaturen für Heizungsanlagen

 

Absperr- und Entleerungseinrichtungen von Heizungsleitungen dürfen nicht im Bereich von Kellerabteilen situiert werden, sondern müssen vom Allgemeinbereich (z.B. Gang, usw.) aus bedienbar sein.

Strangregulierventile mit Messstutzen für Anschluss ans Messgerät.

(z.B.: TA, Danfoss, Oventrop).

 

3.7  Pumpen

 

Drehzahlgeregelte Heizungs-Umwälzpumpen (Konstantdruck). (z.B.: Grundfos, Wilo).

Bei geflanschten Pumpen (ab DN 50) sind Gummikompensatoren zur Schallentkopplung zu verwenden.

 

3.8  Ausdehnungsanlagen

 

Membran-Ausdehnungsgefäß mit Vordruck.

Vordruck im Ausdehnungsgefäß in Abhängigkeit des statischen Anlagendruckes.

Abblasedruck für Sicherheitsventil : 3 bar.

 

3.9 Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmung

 

Dämmung von freiliegenden Rohrleitungen mit alukaschierter Mineralwolle und PVC-Mantel: Dämmstärke gem. ÖNORM i.d.g.F..

 

Bei öffentlichen Gebäuden und in Tiefgaragen: Dämmung der Rohrleitungen mit alukaschierter Mineralwolle und Alu-Glanzblechmantel; Dämmstärke gem. ÖNORM i.d.g.F..

 

Dämmung von unter Putz verlegten Leitungen und Leitungen im Fußbodenaufbau mit reißfesten Isolierschläuchen; Dämmstärke gem. ÖNORM i.d.g.F..

 

Bei Befestigung von Rohrleitungen am Rohfußboden sind Unterlagen aus extrudiertem Polystyrol zu verwenden; Die Verwendung von Unterlagen aus Holz, udgl. ist verboten!

 

Vermeidung von Körperschallbrücken!

 

Freigabe durch Bauphysiker (vor Herstellung der Fußbodenaufbauten, vor Verputzarbeiten, vor Schachtabmauerung)!

 

3.10 Regelung und Schaltschrank

 

Modem optional (1 Stk. Modem für Datenauslesung und Störmeldung).

Konstanttemperaturreglung mittels Festwertregler (ohne elektr. Stellmotor).

(z.B.: TA-Matic).

 

4. SANITÄR

 

4.1 Allgemeines

 

Ausreichende und übersichtliche Beschriftung von Rohrleitungen und Absperrarmaturen mittels Beschriftungsschilder (Kunststoffschild mit Beschriftungsband und Plexiglasabdeckung: inkl. Spannbandbefestigung).

 

Es besteht keine kontrollierte Be- und Entlüftung.

 

Fotodokumentation des Bauablaufes in Bezug auf die Sanitärinstallationen, insbesondere der im Fußbodenaufbau bzw. unter Putz verlegten Rohrleitungen und Kanäle, mit genauer Bezeichnung des Einbauortes (bei Wohnbauten: Fotodokumentation für jede Wohnung!).

Diese Fotodokumentation dient auch als Hilfestellung bei der Suche nach etwaigen, nachträglich auftretenden Schäden.(z.B. Undichtheiten, usw.) bzw. bei nachträglich erforderlichen Baumaßnahmen. Die kompl. Fotodokumentation ist sowohl in Papierform (Farbausdruck im Format A4) als auch als Datenträger (CD-ROM) den Dokumentationsunterlagen beizulegen.

 

4.2 Einrichtungsgegenstände / Feinarmaturen

 

Zugelassene Fabrikate:

Sanitärkeramik:          Laufen – Object, Concept, Diana, Europa

Badewannen:             Kaldewei, Diana, Concept

Brausetassen:            Kaldewei, Diana Concept, Bodenablauf(auf Wunsch)

Feinarmaturen:          Hansgrohe

Ausgussbecken:         Abu

 

WC-Anlage:

Tiefspül-Wand-WC, weiß; vorgefertigtes Montageelement mit UP-Spülkasten (Markenprodukt Geberit od. gleichwertig), WC-Sitz mit Deckel; Drückerplatte mit 2-Mengen-Spültechnik; Anschlüsse für ein Handwaschbecken (Abfluss, Kaltwasser und Warmwasser).

 

Waschtisch-Anlage:

Waschtisch mind. 64 x 48 cm, weiß; Einloch-Einhebelmischer, verchromt; Sifon und Eckventile, verchromt.

 

Badewannen-Anlage:

Badewanne in Körperform 170 x 75 cm aus Stahlblech 3,5 mm, weiß emailliert; Einhebel-Badebatterie (Unterputzarmatur), verchromt, Situierung im 1/3 der Wannenlängsseite bzw. stirnseitig (Fußteil); Brauseset mit Wandanschlussbogen, Handbrause und Halter auf Wunsch Wandstange, verchromt, die Situierung hat an der Längsseite der Wanne mittig zu erfolgen; Ab- und Überlaufgarnitur; Auf Wunsch Magnetfliesentür mit offener Fuge; Wannenträger aus PU (Rohbaumaße beachten!).

 

Brause-Anlage:

Brausetasse 90 x 90 cm aus Stahlblech 3,5 mm, weiß emailliert; Einhebel-Brausebatterie (Unterputzarmatur), verchromt, Brauseset mit Wandanschlussbogen, Handbrause und Wandstange, verchromt, Wannenträger aus PU (Rohbaumaße beachten!).

Auf Wunsch kann auch ein Bodenablauf installiert werden.

 

Waschmaschinen-Anlage:

In allen vorgesehenen Räumen sind UP-Waschmaschinenanschlüsse zu installieren; Einbausifon mit Nirosta-Abdeckplatte; Anschlussventilmit Schlauchanschluss.

 

Küche:

Kombinations-Eckventil für KW und Eckventil für WW (für Spültischarmatur und Geschirrspüler); Auf Wunsch auch Untertischspeicher möglich

 

Sämtliche Wasser- und Abflussanschlüsse (auch für die Küchenspüle) sind aus der Wand heraus zu führen; Wohnungstrennwände dürfen nicht im Querschnitt geschwächt werden (kein Schlitzen!)

 

4.3  Mechanische WC-, Bäder- und Küchenentlüftung

 

Sämtliche Bäder und WC ´s (auch Bäder mit Fenster) werden mit einem einstufigen UP-Lüfter ausgestattet; Schaltung über Lichtschalter mit Einschaltverzögerung und Nachlaufrelais. (z.B.: Wernig, Limodor).

 

Entwässerung Kondensatsack in WC-Spülkasten (wenn möglich); ein Fixanschluss der Kondensatentwässerung an den Abflusskanal ist nicht zulässig.

 

Küchen-Dunstabzüge erhalten einen eigenen Abluftanschluss (mind. DN100) bis über Dach; küchenseitig ist der Abluftanschluss mit einem Ablufttellerventil DN 100 zu versehen.

 

Entlüftungskanäle aus spiralgefalzten, verzinkten Kanälen (Spirorohre).

 

4.4  Abwasseranlage

 

Fallstränge und freiliegende Abflussleitungen an der Kellerdecke aus schallg. Kunststoff; Verbindung der Rohre und Formstücke mittels Spiegelschweißung bzw. E-Muffen

 

Abflussleitungen im Fußbodenaufbau und in Wänden (Vormauerungen) aus Polyethylen (PE); Verbindung der Rohre und Formstücke mittels Spiegelschweißung bzw. E-Muffen.

(z.B.: Geberit).

 

Putzstück & Sifon bei jedem Fallstrang (an der Kellerdecke) und unmittelbar vor Austritt aus dem Gebäude; die Putzstücke müssen leicht zugänglich und bedienbar sein.

 

4.5 Regenentwässerung

 

Bei Verlegung von Regenwässerungsleitungen durch beheizte Gebäudeteile (z.B. Flachdachentwässerung) sind die Entwässerungsleitungen schall- und schwitzwasserisoliert auszuführen (z.B. Geberit Pluvia).

Durch unbeheizte Gebäudeteile sind Begleitheizungen für die Abflussleitung und für die Flachdachgully zu installieren.

 

4.6 Metallrohre

 

Es sind grundsätzlich keine Metallrohre (verzinkte Stahlrohre, Kupferrohre) für die Wasserleitungsinstallation zu verwenden.

 

4.7 Kunststoff/Verbundrohre

 

Wasserleitungen: Mehrschicht-Verbundrohre, Verbindung mittels Presstechnik (unlösbare Verbindung) bzw. PP-Rohre, Verbindungen mittels Verschweißung.

 

Freiliegende Kunststoffleitungen mit Tragschale.

 

4.8 Armaturen für Wasserleitungen

 

Wasserzähler (für Kalt- und Warmwasserverbrauch) in der Wohnungsübergabestation.

 

Kaltwasserzähler in der Zuleitung zur Waschküche.

Frostsichere Außenarmatur (z.B.: Kemper) für jede Erdgeschoßwohnung mit eigenem Garten sowie Dachterrassen ab 13 m² (Anschluss über Wohnungszähler);

 

Absperr- und Entleerungseinrichtungen von Wasserleitungen dürfen nicht im Bereich von Kellerabteilen situiert werden, sondern müssen vom Allgemeinbereich (z.B. Gang, usw.) aus bedienbar sein.

 

4.9 Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmung

 

Dämmung von freiliegenden Warmwasser- und Zirkulationsleitungen mit alukaschierter Mineralwolle und PVC-Mantel; Dämmstärke gem. ÖNORM i.d.g.F..

 

Dämmung von freiliegenden Kaltwasserleitungen mit diffusionsdichten Isolierschläuchen und PVC-Mantel; Dämmstärke gem. ÖNORM i.d.g.F..

 

Dämmung von unter Putz verlegten Leitungen und Leitungen im Fußbodenaufbau mit reißfesten Isolierschläuchen; Dämmstärke gem. ÖNORM i.d.g.F..

 

Körperschalldämmung von unter Putz verlegten Abfluss-Fallsträngen samt Formstücken.

 

Körperschalldämmung von Abflusskanälen samt Formstücken im Fußbodenaufbau und in der Wand (Vormauerung).

 

Körperschalldämmung von unter Putz verlegten Entlüftungskanälen (Bäder, WC´s, Küchen) samt Formstücken.

 

Sämtliche Leitungen und Kanäle sind mit schalldämmenden Befestigungsschellen zu befestigen.

 

Vermeidung von Körperschallbrücken!

 

5. WARTUNG

 

Grundsätzlich sind bei allen Objekten im Sinne der Ausschreibung Wartungsverträge einzuholen. Die Beauftragung erfolgt in Abstimmung mit der Berger Immobilien GesmbH.

 

6. BEMUSTERUNG

 

Sämtliche Ausstattungsgegenstände liegen bei der Firma Gebäudetechnik Nill auf (bzw. werden dort erklärt) und können nach Terminvereinbarung mit Herrn Ing. Klaus Nill besichtigt werden. Bei Sonderwünschen ist mit den jeweiligen Professionisten Kontakt aufzunehmen.

 

7. FM – DOKUMENTATIONSUNTERLAGEN

 

-          Fotodokumentation über Bauablauf der Heizungsinstallationen für jede Wohnung

-          Dokumentation über Gesamteinweisung in das Objekt (HLS)

-          Technische Dokumentation (Bestandsdokumentation): Prüfberichte, Atteste, Unterlagen für spätere Arbeiten laut Baukoordinationsgesetz,..

-          Bestandspläne 1.50

-          Technische Datenblätter, Bedienungsunterlagen, Handbücher

-          Dokumentation und technische Unterlagen zu den Heizzentralen

-          Übersichtsschemen – Strangschemen, Schaltschemen

-          Unterlagen über Hausanschlüsse (alle Werkleitungen)

-          Wartungsverträge

-          Gewährleistungsbescheinigung

-          Zählerliste, Zählerschema (Gesamtliste HLS + E je Top bzw. je allgem. Raum)

-          Produktdatenblatt für sämtliche verwendeten Baustoffe/Bauteile

 

8. ELEKTRO

 

8.1 Allgemeines

 

Beim angeführten Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau einer Wohnanlage mit Wohneinheiten in jeweils identer Ausstattung. Das Gebäude wird auf einer gemeinsamen Tiefgarage errichtet. Übergabepunkte für Telefon, Strom und Kabel TV sind die Hausanschlusskästen am  Gebäude. Jedes Wohnhaus wird aus dem Netz der Salzburg AG mit elektrischer Energie für Licht- und Drehstrom versorgt. Im Haus werden getrennte Zähler ausgeführt und im gemeinsamen Keller untergebracht. Für jede Wohneinheit wird der Stromverbrauch über einen eigenen Zähler mit dem Elektroversorgungsunternehmen abgerechnet. Der Stromverbrauch für die allgemeinen Anlagen im Untergeschoss, wird über einen eigenen Allgemeinzähler erfasst und anteilsmäßig an die Wohnungseigentümer weiter verrechnet. Die Licht- und Kraftstromkreise mit Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschaltern in den Verteilern werden fachgerecht mit Sicherungslegenden beschriftet, damit die Sicherungen den einzelnen Stromkreisen zugeordnet werden können.

Eine Gegensprechanlage mit Audioübertragung wird für jede Wohneinheit ausgestattet. Die Verkabelung für Telefon zur Installation eines öffentlichen Telefonanschlusses besteht in jeder Wohneinheit. Weiters ist ein Kabel-TV-Anschluss der Salzburg AG in der Wohnung vorhanden.

Als Schaltermaterial ist das Fabrikat Busch & Jäger reinweiß vorgesehen. Es besteht die Möglichkeit andere Schalter aus dem Programm gegen Aufpreis auszutauschen.

In jeder Wohnung ist eine betriebsbereite Elektroinstallation gemäß ÖVE-E8001 und entsprechender Ausstattung nach ÖNORM E8015-2 vorhanden, betriebsfertig montierte Schalter bzw. Steckdosen, jedoch ohne Lieferung der Beleuchtungskörper in den Wohnungen.

Eine Fundamenterdung sowie eine Blitzschutzanlage werden laut gültiger Vorschriften ÖVE-E8049 errichtet.

In der Tiefgarage wird eine Fluchtwegorientierungsbeleuchtung mit einer Betriebsdauer von mind. 60 Minuten, entsprechend baubehördlicher Vorschrift, ausgeführt.

 

8.2 Heizung

 

Das Gebäude wird von der Fernwärme Mittersill mit Wärme und Warmwasser versorgt. In den Räumen werden Raumthermostate zur Einzelraumregelung der Fußbodenheizkreise installiert.

 

Außen:

Außenleuchten mit Bewegungsmelder am Eingang

1 Gegensprechanlage Audio

 

Terrasse:

1 Außenleuchte mit Kontrollschalter innen.

1 Steckdose mit Klappdeckel .

 

Balkon:

1 Außenleuchte mit Kontrollschalter innen.

1 Steckdose mit Klappdeckel .

 

8.3 KELLERGESCHOSS - Allgemein

 

Heizraum/Hausmeister/Technik:

Auslass für Übergabestation Fernwärme komplett mit Anschlüsse Fühler, Pumpen, Mischer, etc.

3 FR-Wannenleuchten mit 1 Schalter

1 Steckdose

1 Kraftsteckdose

         

Schleuse:

1 Deckenleuchte mit Bewegungsmelder

1 Steckdose

 

Abstellräume:

4 Deckenleuchten mit Bewegungsmelder im Gang

Je Abteil 1 Deckenleuchte mit Schalter – Stromversorgung und Zählung von Wohnung

Je Abteil 1 Steckdose – Stromversorgung und Zählung von Wohnung

 

Tiefgarage:

FR-Wannenleuchten mit Bewegungsmeldern

Einzelbatterienotleuchten

1 Anschluss für Garagentorantrieb

Beleuchtung Einfahrt Tiefgarage mit 1 Bewegungsmelder

Anschluss Ampel

 

8.4 Wohneinheiten

 

Garderobe, Vorraum:

1 Deckenauslass mit Wechselschaltung

1 Steckdose

Wohnungsverteiler komplett

 

WC:

1 Deckenauslass mit Schalter

1 Kleinlüfterauslass mit Nachlaufrelais

 

Abstellraum:

1 Deckenauslass mit Schalter

1 Steckdose

 

Wohnküche:

2 Deckenauslässe mit je 1 Schalter,

5 Steckdosen,

1 TV-Anschluss,

Kontrollschalter für Terrassenlicht (nicht Top 1),

1 IT-Netzwerkanschlussdose 1-fach,

1 IT-Netzwerkanschlussdose 2-fach,

1 Sprechstelle

 

Kochen:

1 Arbeitsplatzleuchte mit Schalter,

4 Arbeitssteckdosen im Küchenbereich.

Anschluß für Dunsthaube, Elektroherd, Kühlautomat, Geschirrspüler, Mikro

 

Schlafzimmer:

1 Deckenauslass auf 3 Schaltern

7 Steckdosen,

TV-Anschluss,

1 IT-Netzwerkanschlussdose

 

Badezimmer:

1 Deckenauslass mit Schalter,

1 Wandauslass beim Waschtisch mit Schalter und 2 Steckdosen

1 Auslass für Waschmaschine

1 Auslass Trockner

 

Zimmer 1:

1 Deckenauslass auf 2 Schaltern,

4 Steckdosen,

TV-Anschluss,

1 IT-Netzwerkanschlussdose

 

Badezimmer:

1 Wandauslass beim Waschtisch mit Schalter und 2 Steckdosen

 

Sollten Sie betreffend der Bauweise oder der Ausstattung Fragen haben, steht Ihnen gerne Herr Bruno Berger zur Verfügung.

 

9. SCHLUSSBEMERKUNG

 

Die im Kaufpreis enthaltene Ausstattung des Objektes richtet sich ausschließlich nach der vorliegenden Beschreibung.

 

Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, Abänderungen gegenüber dieser Beschreibung im Zuge des behördlichen Genehmigungsverfahrens (Vorschreibungen), sowie infolge technischer Erfordernisse während der Detailplanung (insb. stat. Berechnung und Haustechnik-Planung) und Ausschreibung vorzunehmen.

 

Wir machen darauf aufmerksam, dass die Berechnungsgrundlage für die Wohnnutzfläche sowie die Bemaßung in den Plänen die Rohbaumaße ohne Verputz auf Waagrisshöhe (1,0 m über fertigem Fußboden) sind.

 

Die genaue Position und Größe der Schächte wird erst in der Haustechnik-Detailplanung bestimmt. Generell wird der Keller als kalter Keller verkauft (unbeheizt). Die im Einreichplan bzw. Verkaufsprospekt enthaltene planliche Darstellung von Einrichtung, Haushaltsgeräte, Bepflanzung usw. ist lediglich als Vorschlag für die endgültige Ausstattung zu werten.

 

Im Lageplan nicht ersichtliche Geländesprünge zu den Nachbargrundstücken im gesamten Außenbereich werden durch Böschungen hergestellt.

 

Dem Verkäufer steht es frei, anstatt der angegebenen Produkte qualitativ und technisch gleichwertige Produkte einzubauen. Die in der Beschreibung nicht angegebenen Produkttypen werden bei Vergabe der Gewerke durch den Bauträger fixiert.

 

Die Übergabe der Wohnungen erfolgt besenrein.

 

Plan- und Ausführungsänderungen sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch den Verkäufer möglich. Genehmigte Sonderwünsche sind direkt zwischen der ausführenden Firma und dem Käufer abzuklären. Für Auswirkungen auf Schallschutz, Wärmeschutz infolge von Änderungen durch Sonderwünsche oder Umplanungen durch den Käufer übernimmt der Verkäufer als auch der Planer keinerlei Haftung.

 

Wenn mehrere Ausführungsvarianten angeboten sind, kann der Verkäufer je nach Projekt, architektonischen Überlegungen, oder anderen Gründen, eine dieser Varianten zur Ausführung bringen.

 

Die von der Firma Berger Bau- u. Immobilien GmbH ausgearbeiteten Ansichtspläne des jeweiligen gegenständlichen Bauvorhabens dient lediglich als anschauliche 2-dimensionale Unterlage. Die im Modell bzw. in der 2D oder 3D-Ansicht eingearbeiteten Gegenstände bzw. Darstellungen sind nicht Verkaufsgegenstand und stellen keine Vertragsgrundlage im Sinne des Kaufvorvertrages und des Kaufvertrages gegenüber dem Käufer dar.

Satz und Druckfehler vorbehalten.